Sonntag, 3. Februar 2013

Armgeschichten

An meinem linken Arm hängen meistens ein paar tausend Erinnerungen an wundervolle Geburtstage, Weihnachten und andere fabelhafte Tage in meinem Leben. So erinnere ich mich ganz genau, was ich wann geschenkt bekommen habe, oder wann ich mir selber eine kleine Freude machte.
Meine Fossil Boyfriend-Uhr habe ich mir zum Beispiel selber von meinem ersten großen Gehalt gekauft, ganz kurz vor meinem 18 Geburtstag. Eine Errungenschaft, die immer einen ganz besonderen Platz in meinem Kopf und Herzen innehaben wird.

Eine weitere große Leidenschaft hege ich für die Armbänder von Pandora. Ich habe angefangen, sie zu sammeln, als alle anderen sich schon fast davon abgewandt hatten und ihnen die Armbänder zu Mainstream geworden sind. Für mich sind sie aber so viel mehr als nur ein modisches Accessoire.
Mein allererstes Bead bekam ich von meiner Mama zu Weihnachten geschenkt. Ein Schutzengel, der mich Tag für Tag begleitet und - so bin ich mir ganz sicher - auf mich aufpasst.
Von meinem Freund bekam ich zu meinem 20. Geburtstag ein Bead geschenkt, dass ganz kitschig mit Herz und den Worten " To my love, from me" versehen ist. Und ich liebe es.
Wenn mich also jemand auf meine Armbänder anspricht und sagt, dass sie ihm viel zu weit verbreitet sind und sie deshalb nicht mehr trägt, kann ich nur lächeln. Denn ich finde es einfach wunderbar, meine Erinnerungen - und dann gleich so viele davon - jeden Tag mit mir rumtragen zu dürfen.


1 Kommentar:

  1. Ich mag es, wenn man mit Schmuck etwas verbindet... Ich finds auch schön, wenn man viiiiiel um den Arm hat :)

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